EPPLE fördert die IBA Heidelberg

Die Internationale Bauausstellung Heidelberg feiert Halbzeit. 17 Projekte sind aus den ersten fünf Jahren ihres Bestehens hervorgegangen, die Heidelberg fit machen sollen für die Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts. In einer Zwischenpräsentation der IBA, die von EPPLE gefördert wird, kann sich vom 27. April bis zum 8. Juli 2018 jeder ein Bild davon machen. Die Ausstellung wird im Mark Twain Center auf der Konversionsfläche Südstadt gezeigt. Am 27. April findet der IBA_Summit von 10-16 Uhr in der Aula der Neuen Universität statt. Hier treffen sich Bürgermeister, Universitätsrektoren, Städteplaner und Wirtschaftsvertreter aus internationalen Wissenschaftsstädten. Um 15 Uhr diskutiert Prof. Michael Braum, Direktor der IBA Heidelberg, mit Jürgen Odszuck, Erster Bürgermeister der Stadt Heidelberg, Prof. Dr. Bernhard Eitel, Rektor der Universität Heidelberg, Friedrich W. Richter, BioRN Cluster Management, und  Andreas Epple über ihre Visionen für die Stadtentwicklung der Wissensgesellschaft.

In der Ausstellung wird der Weg von der Idee zum Gebäude, Platz oder Park anhand von Entwürfen und Gutachten, Berichten aus Workshops und von den Baustellen anschaulich dargestellt. Interaktive Ausstellungselemente bieten die Möglichkeit zum Stöbern und Entdecken. Heidelberg wird im Fachdiskurs auch als „Knowledge Pearl“ bezeichnet – der Begriff beschreibt kleine und mittlere Wissenschaftsstädte mit Weltruf. In der Ausstellung wird der Begriff durch historische Quellen und aktuelle Einblicke in die Wissenschafts- und Bildungslandschaft aufbereitet. Anhand ungewöhnlicher Objekte wird die Heidelberger Wissenslandschaft anschaulich vermittelt. Städte wie Leuven, Lund oder Cambridge sind Beispiele für „Knowledge Pearls“ aus ganz Europa. Mit diesen Städten pflegt die IBA seit ihrem Bestehen einen regen Austausch. Stationen zum Hören, Sehen und Fühlen informieren darüber, was in den wahlverwandten, Heidelberg ähnelnden Städten alles los ist.
Die Ausstellung wird angereichert durch ein vielseitiges Begleitprogramm, das mit mehr als 50 Kooperationspartnern in der ganzen Stadt auf die Beine gestellt wurde: Dabei sind die Universität Heidelberg, das Deutsch-Amerikanische Institut, das Kurpfälzische Museum, der Heidelberger Kunstverein, das Karlstorkino, das Metropolinkfestival, das Theater Heidelberg und viele weitere. In zehn Wochen finden insgesamt 66 Veranstaltungen statt – ein Mix aus Spaziergängen, Filmreihen, Vorträgen, Workshops, Symposien und anderen Formaten. Events der IBA-Projekte und Kandidaten, sogenannte „Schaustellen“, bieten die Möglichkeit, die Orte und Menschen hinter den Projekten persönlich kennen zu lernen.

Info: www.iba.heidelberg.de

— 23.04.2018