Matinée begeisterte die Zuhörer

Über 100 Gäste strömten am Sonntag, 9. April 2017, zur Matinée „Die Kunst des Küssens“ – einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Heidelberger Frühling, die den Auftakt zu einem Reigen von 50 Konzerten im Rahmen von „Heidelberg singt“ bildete. Die Sopranistin Ina Siedlaczek und der Laute-Spieler Axel Wolf präsentierten in bester Frühlingslaune und mit viel Temperament Liebeslieder aus dem 17. und 18. Jahrhundert – von Liebesfreud zum Liebesleid und wieder zurück. Insbesondere ihr hinreißendes Duett „Die gute und die böse Eh“ wurde begeistert beklatscht. Der künstlerische Leiter des Heidelberger Frühlings, Dr. Michael Gassmann, führte in das Konzert ein. In keiner anderen Epoche war die Verbindung von Musik und Architektur enger als im Barock: Fundament, Proportion und Harmonie, aber auch Farbe und Ornament sind Schlüsselbegriffe. Das barocke Lied-Programm bildet den Auftakt zu einer Veranstaltungskooperation zwischen EPPLE und dem Heidelberger Frühling, die dem Verhältnis von Architektur und Musik, Klang und Raum nachspürt.

 

— 10.04.2017