Einweihung der TegulaVillen in Heidelberg

Nach einer intensiven Projektentwicklung und eineinhalbjähriger Bauzeit übergab EPPLE die TegulaVillen in Heidelberg-Neuenheim am 18. November 2017 bei einer Einweihungsfeier offiziell den Käufern. Der Neubau mit seiner markanten Ziegelfassade setzt ein Zeichen, wie qualitätsvolle, moderne Architektur in einem begehrten Gründerzeit-Stadtteil aussehen kann. Jürgen Odszuck, Erster Bürgermeister der Stadt Heidelberg, würdigte in seiner Rede den Mut, den alle Beteiligten mit dieser außergewöhnlichen Architektur bewiesen hätten. Zugleich wies er darauf hin, dass die Architektur mit dem Material Ziegel und der geneigten Dachform – einer „radikalisierten Form des Mansardendachs“, wie er es nannte – sich gut in die vorhandene Gründerzeit-Umgebung einpasst. Errichtet wurde der Neubau auf einem Grundstück der evangelischen Kirche von Heidelberg. Sie bekommt eine neue Wohnung für den Pfarrer und laufende Einnahmen aus Erbbauzinsen – ohne das Tafelsilber der Kirche, das Grundstück, zu verkaufen, wie Dr. Marlene Schwöbel-Hug, Dekanin der ev. Kirche, betonte.

Auf dem neu bebauten Grundstück stand das ökologisch und ökonomisch unhaltbar gewordene ehemalige evangelische Dekanatshaus aus den 1950-er Jahren. An diesem Ort wurden nun zwei moderne Wohngebäude errichtet, die ein gemeinsamer Eingang und ein gemeinsames Treppenhaus verbinden. In den beiden Häusern entstanden auf etwas über 900 Wohnquadratmetern insgesamt acht Wohnungen, eine davon ist die Pfarrwohnung der benachbarten Johanneskirche. Entworfen wurden die TegulaVillen von der Architektin Kirsten Staemmler vom Heidelberger Büro Element-A.

 

— 21.11.2017